Berliner Schätze

Kostenlos ins Medizinhistorische Museum

Dieser Ort hat es in sich. Im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité trifft der Besucher auf kahle Schädel, Skelette mit leeren Augenhöhlen, das Modell einer Niere oder auf eine Sammlung von Gallensteinen.

Dorthin führt die Rubrik "Berliner Schätze" in dieser Woche. Das Museum gehört zum Campus Charité Mitte und ist am Virchowweg 17 zu finden.

Die Dauerausstellung zeigt etwa 1000 Objekte aus dem reichen Bestand des Hauses. Die Sammlung hat der Berliner Arzt Rudolf Virchow im 19. Jahrhundert angelegt. Er wollte die bekannten Krankheiten anhand von präparierten Organen dokumentieren. Besucher des Hauses sehen einen Seziersaal, Labore und einen historischen Krankensaal. Jugendliche, die noch nicht 16 Jahre alt sind, dürfen das Museum nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen. Leser der Berliner Morgenpost haben am Sonnabend, 18. Februar, von 10 bis 18 Uhr kostenlosen Eintritt ins Medizinhistorische Museum der Charité. Sie brauchen am Eingang nur ein Kennwort zu sagen: entweder "Berliner Morgenpost. Das ist Berlin" oder "Ich steh' auf Spree". Die Einladung des Medizinhistorischen Museums ist Teil der Aktion "Berliner Schätze" von Berliner Morgenpost und 105'5 Spreeradio.