Berliner Schätze

Im Dschungel der seltsamen Geräte

Es ist ein einmaliger Ort. Gegenstände aus 150 Jahren technischer Geschichte zeigt das "DesignPanoptikum -Museum für skurrile Objekte" an der Torstraße 201 in Mitte - aber sie sind nicht beschriftet und scheinbar willkürlich arrangiert.

"Ein Dschungel aus seltsamen Geräten", so nennt Museumsleiter Vlad Korneev seine Sammlung. Da ist die Turbinen-Abdeckung einer AN 24 zu sehen. "Das am häufigsten abgestürzte Flugzeug der Welt", sagt er. Eine riesige verchromte Badewanne ist aufgestellt. Es gibt eine "Stuhlreihe des Lebens", mit einem Friseurstuhl, einem Schleudersitz und einem Rollstuhl aus den 20er-Jahren. Hand- und Beinprothesen sind zu einer Installation arrangiert. Highlight, sagt Korneev, sei die "Eiserne Lunge", ein Gerät zur künstlichen Beatmung. Der Museumsleiter lässt die Besucher raten, welchem Zweck die Objekte einst gedient haben. Leser der Berliner Morgenpost können das "DesignPanoptikum" am Sonnabend, 24. September, von 11 bis 19 Uhr kostenlos besuchen. Vorausgesetzt, Sie sagen am Eingang ein Kennwort: entweder "Berliner Morgenpost - Das ist Berlin" oder "Ich steh auf Spree". Die Einladung des "DesignPanoptikum" ist Teil der Aktion "Berliner Schätze" von Berliner Morgenpost und 105'5 Spreeradio.