Berliner Schätze

Der Britzer Garten: eine Seenlandschaft

Die Dahlien leuchten in Rot, Pink, Gelb und Purpur. 10 000 sind es im Britzer Garten. 300 Sorten finden sich auf dem 2200 Quadratmeter großen Feld. In diese Farbenpracht führen Sie die "Berliner Schätze" in dieser Woche.

Denn es ist die Zeit für lange Spaziergänge. Da ist das 90 Hektar große Gelände in Neukölln ein lohnender Ort. Man kann nicht nur Blüten und Blätter sehen, sondern durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Seen und Hügeln, Bächen und Wasserfällen wandern. Es gibt den großen See mit der "Liebesinsel" und südlich davon einen kleineren See, außerdem den Ostsee und den Irissee. Gehölze, Stauden und Wiesen erstrecken sich bis ans Ufer. Von drei Aussichtshügeln kann man den Blick in die Weite genießen. Weithin zu sehen ist die Britzer Mühle von 1865. Ein Besuch im Hexengarten lohnt sich, dort findet man mittelalterliche Heil- und Zierpflanzen. Seine Trockenmauern erinnern an eine Burgruine. Leser der Berliner Morgenpost können den Britzer Garten am Sonnabend, 17. September, von 9 bis 19 Uhr kostenlos besuchen. Sie brauchen nur am Eingang Mohriner Allee ein Kennwort zu sagen: entweder "Berliner Morgenpost - Das ist Berlin" oder "Ich steh auf Spree". An anderen Eingängen ist dies nicht möglich. Die Einladung des Britzer Gartens ist Teil der Aktion "Berliner Schätze" von Berliner Morgenpost und 105'5 Spreeradio. Der Eingang Mohriner Allee ist mit dem Bus 181 erreichbar (Haltestelle Windröschenweg).

( saf )