Donnerstag: Klassik

Dirigent und Komponist: Peter Eötvös

Komponieren hat für den Ungarn Peter Eötvös etwas mit Verzauberung zu tun. Und das wirkt sich sofort auf die Zuhörer aus. In seinem "Cello Concerto Grosso" spielt er mit alten Formen.

Orchester und Solistengruppe werden kombiniert, und über allen steht ein einzelner Cellist. Das Stück hat Eötvös als Auftragswerk für die Berliner Philharmoniker komponiert, und es wird uraufgeführt. Er steht damit als Dirigent und Komponist in einer Reihe mit Wilhelm Furtwängler oder Pierre Boulez.

Eingerahmt wird das Werk von Igor Strawinskys "Vier russische Lieder" und Modest Mussorgskys "Krönungsszene" sowie "Tod des Boris" aus der Oper "Boris Godunow". Neben den Berliner Philharmonikern stehen der Bassist Ferrucio Furlanetto, der Cellist Miklós Perényi und der Slowakische Philharmonische Chor auf der Bühne.

Klassik: Philharmonie, 20 Uhr, Tel. 25 48 89 99. Auch 17. und 18. Juni