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Das Stingchen

Spreeradio-Moderator Jochen Trus empfiehlt "I blame Coco" ...

Zum Anschauen: Bei welchem Verein hat Beckenbauers Sohn gespielt? Wie hieß die letzte Platte von Julian Lennon? Wenn Kinder berühmter Eltern sich in der Kunst der Erzeuger umtun, scheitern sie oft kläglich. Deswegen sind Bob Geldofs Töchter It-Girls (das ist kein Ausbildungsberuf), Mick Jaggers Tochter Jade ist Model und Paris Hilton ist nicht in der Hotellerie. Wenn sich also eine 20-Jährige namens Eliot Pauline, deren Vater zufällig Gordon Sumner heißt und global unter seinem Künstlernamen Sting bekannt ist, für Musik entscheidet, kann viel schief gehen. Muss aber nicht, denn Sophia Coppola hat ja bekanntlich auch den Oscar eingesackt ohne dass ein Pate geholfen hätte. Ansehen? Am Montag im Postbahnhof.

Zum Anhören: "I blame Coco" heißt ihre Band und Stings Tochter verdient ganz sicher musikalische Aufmerksamkeit, auch wenn natürlich sofort der Drang aufflackert, zu vergleichen. Ihre rauchige Stimme klingt ähnlich, aber tiefer als die ihres Vaters auf den frühen Police-Alben. Sie kann den Zuhörer wirklich in ihren Bann ziehen. "The Constant" heißt nun ihr Debüt-Album. Da spielt kein überprivilegiertes Kind Popstar. Ich sage, das ist echt interessanter Elektro-Pop. Und mit dem Neil Young-Cover "Only love can break your heart" hat sie mich in der Tasche.

Weitere Tipps des beliebten Moderators bekommen Sie bei "Jochen Trus am Morgen" auf 105'5 Spreeradio