Zeichnungen, Aquarelle, Fotografien

Feininger aus Harvard

Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien von Lyonel Feininger (1871-1956) sind jetzt in Berlin zu sehen. Sie kommen aus den USA und sind Teil einer Sammlung von William S. Lieberman.

Dieser hatte dem Busch-Reisinger-Museum in Cambridge (Massachusetts) 400 Feininger-Exponate geschenkt. Das Museum ist Teil der Havard Art Museen. Die Fotografien des Malers und Karikaturisten greifen Feiningers charakteristische Licht- und Schatten-Kontraste und konstruktive Elemente auf. Die Schau vermittelt Einblicke in die Entwicklung des Künstlers von den Anfängen um 1890 bis zu seinen Jahren am Bauhaus in Dessau und dem anschließenden Exil. Die Werke des Vertreters der Klassischen Moderne wurden von den Nazis als "entartete Kunst" diffamiert, und Feininger wanderte in die USA aus. In seiner Berliner Zeit lebte und arbeitete der Künstler in Zehlendorf.

Kunst: Kulturforum Sonderausstellungshallen, Matthäikirchplatz, 25. Febr.-15. Mai