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Anschlag: Attentäter von Sousse hat als Hotel-Animateur gearbeitet ++ Edathy-Affäre: Hartmann will wieder als Abgeordneter arbeiten

Attentäter von Sousse hat als Hotel-Animateur gearbeitet

Der Attentäter von Sousse hat dem tunesischen Ministerpräsidenten zufolge vor seinem blutigen Anschlag auf ein Hotel in der Tourismusbranche gearbeitet. Der 24-Jährige sei als Animateur tätig gewesen, sagte Habib Essid der tunesischen Zeitung „La Presse“. Zudem sei der Terrorist Mitglied eines Tanzclubs gewesen. Der Student hatte am Freitag vor einer Woche in der Anlage „Imperial Marhaba“ 38 Urlauber erschossen, bevor er selbst von Sicherheitskräften getötet wurde. Die meisten Opfer waren Briten. Auch zwei Deutsche starben.

Hartmann will wieder als Abgeordneter arbeiten

Der in der Edathy-Affäre unter Druck geratene und erkrankte SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann will wieder arbeiten. Er ist seit Februar krankgeschrieben. Details dazu nannte er nicht. Dem Bundestagsuntersuchungsausschuss zu der Edathy-Affäre stand der 52-Jährige nicht mehr zur Verfügung. Zeugen hatten erklärt, Hartmann habe im Herbst 2013 den damaligen SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy über Kinderpornografie-Ermittlungen gegen ihn informiert. Hartmann bestreitet das.