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Luftfahrt: Verband rückt von Plänen für kleineres Handgepäck ab ++ Klimaschutz: Umweltministerin Hendricks lobt Enzyklika des Papstes

Verband rückt von Plänen für kleineres Handgepäck ab

Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine umstrittene Initiative für kleineres Handgepäck schon nach gut einer Woche wieder gestoppt. Vor allem wegen starker Vorbehalte in Nordamerika werde der Vorstoß vorerst nicht weiterverfolgt und neu bewertet, teilte der Verband in Genf mit. Noch in der vergangenen Woche hatte der Verband vom großen Interesse zahlreicher Airlines berichtet, die angeblich den neuen IATA-Empfehlungen folgen wollten. Danach sollten Kabinenkoffer nur noch 55 mal 35 mal 20 Zentimeter messen, statt bislang maximal 55 mal 45 mal 25 Zentimeter – das wäre ein um fast 40 Prozent reduziertes Volumen gewesen.

Umweltministerin Hendricks lobt Enzyklika des Papstes

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die neue Enzyklika von Papst Franziskus als Ansporn für alle gewürdigt, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. „Die klare Sprache dieser Enzyklika und die Tiefe der Gedanken bieten Anstöße, die weit über die katholische Welt hinaus Wirkung entfalten werden“, erklärte die SPD-Politikerin am Donnerstag. Sie hoffe, seine Argumente überzeugten insbesondere die „konservativen Kreise, die die enorme Brisanz des Klimawandels kleinreden wollen“. Der Papst sage, die Klage der Armen müsse ebenso gehört werden wie die Klage der Erde. „Das ist für mich ein ganz zentraler Punkt“, so Hendricks.