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Fernsehen: Moderator Stefan Raab beendet seine TV-Karriere ++ NSA: Bund setzt Beauftragten zur Einsicht in Spionageliste ein

Moderator Stefan Raab beendet seine TV-Karriere

Nach 16 Jahren hört Moderator Stefan Raab bei ProSieben auf. Das gaben der 48-Jährige und der Sender in einer Erklärung bekannt. Ende 2015 wird er die letzte Sendung moderieren. Raab teilte mit, ProSieben habe ihm eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten. Dennoch habe er die Entscheidung mit Überzeugung getroffen. Eine Begründung nannte er nicht. Raab moderierte Formate wie „TV total“ und „Schlag den Raab“ und gewann unter anderem den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis.

Bund setzt Beauftragten zur Einsicht in Spionageliste ein

Die Bundesregierung will einen Ermittlungsbeauftragten zur Einsicht in die Liste mit Ausspähzielen des US-Geheimdienstes NSA einsetzen. Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages soll eine hochrangige Person etwa aus dem Justizbereich benennen und mit einem Fragenkatalog ausstatten. Die Opposition will durchsetzen, dass die Abgeordneten selbst die Listen der Spähziele einsehen können. Linke und Grüne kündigten an, notfalls vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Einsatz eines Sonderermittlers zu klagen. „Jede Konstellation, bei der jemand Drittes für uns als Abgeordnete die Listen bekommt und bewertet, lehnen wir ab“, sagte Linken-Geheimdienstexpertin Martina Renner.