Krise

Aktienkurse an der Athener Börse brechen deutlich ein

Die Blockade im griechischen Schuldenstreit schürt weltweit Nervosität.

Die Kurse an der Athener Börse brachen am Montag zeitweise um mehr als sieben Prozent ein, weil bei Gesprächen zur Lösung der Krise am Wochenende wieder nichts herauskam. Der französische Präsident François Hollande warnte vor Turbulenzen und beschwor Athen am Montag, rasch weiter zu verhandeln: „Griechenland darf nicht warten, es ist keine Zeit zu verlieren.“ Das Rettungsprogramm für den schwer angeschlagenen Euro-Staat läuft nur noch bis Ende Juni. Griechenland ringt seit Monaten um die Freigabe der letzten 7,2 Milliarden Euro, unter anderem um Ende Juni fällige Schulden zurückzuzahlen. Die Kreditgeber – Internationaler Währungsfonds, Europäische Zentralbank und Europäische Union – verlangen jedoch dafür Reformen, die die griechische Regierung ablehnt. Ohne frisches Geld steuert Griechenland auf eine Staatspleite zu.