G7-Gipfel

Bundespolizei nimmt mehr als 3000 Verdächtige fest

Die Bundespolizei hat während des G7-Gipfels, der am 7. und 8. Juni im bayerischen Elmau stattfand, bei vorübergehend wiedereingeführten bundesweiten Grenzkontrollen insgesamt 362.275 Menschen überprüft.

Dabei seien 3517 Menschen – darunter Schleuser – vorläufig festgenommen worden, teilte das Bundespolizeipräsidium am Mittwoch in Potsdam mit. Zudem sei eine breite Palette von Delikten aufgedeckt worden: 10.555 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 237 Drogen- und 151 Urkundendelikte sowie 29 Verstöße gegen das Asylrecht. Auch hätten 135 offene Haftbefehle vollstreckt werden können. 77 Personen seien wegen geringer Vergehen vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Das Schengener Abkommen wurde aufgrund des Gipfels bis zum 15. Juni teilweise ausgesetzt.