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Eurokrise: Griechen verärgern die Parlamente der Geldgeber ++ Organspende: Stiftung fordert mehr Anstrengungen

Griechen verärgern die Parlamente der Geldgeber

Die griechische Regierung setzt mit ihrer Verzögerungstaktik im Reformstreit ihren letzten Kredit bei den Geldgebern aufs Spiel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker lehnte am Sonnabend ein Telefonat mit Ministerpräsident Alexis Tsipras demonstrativ ab. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) kritisierte: „Die Verbohrtheit der griechischen Regierung ist ärgerlich.“ Am Vorabend hatte Tsipras den jüngsten Kompromissvorschlag der Gläubiger als „absurd“ verworfen. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hielt dagegen: „Die Möglichkeiten, die Europa hat, sind ausgereizt.“ Ein Kompromiss kommt weiter nicht in Sicht.

Stiftung fordert mehr Anstrengungen

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat mehr Anstrengungen gefordert, um die Zahl der Organspender zu erhöhen. „Niemand kann mit dem System zufrieden sein“, sagte Vorsitzender Eugen Brysch am Sonnabend zum Tag der „Organspende“. Seit der Einführung der Entscheidungslösung 2012 seien die Werbe- und Informationsausgaben zwar gesteigert worden, der dringend notwendige Erfolg bleibe jedoch aus, so Brysch.