Frühkritik

Terror, Dekadenz und schöne Stimmen an der Komischen Oper

Dieser ägyptische Palast hat schon mal bessere Zeiten gesehen: Von der Decke blättert die Farbe.

Ein Kommentar zur aktuellen Situation am Nil? Kaum. Was genau aber Lydia Steier mit Georg Friedrich Händels Oper „Giulio Cesare in Egitto“ erzählen will, die am Sonntagabend an der Komischen Oper Premiere feierte, wird bis zur Pause nicht klar. So grauslich wie possierlich regiert der Terror unter dem Diktator Tolomeo, allein die Römer und Kleopatra dürfen im historischen Ambiente als Helden strahlen.

Die ausführliche Kritik lesen Sie in der morgigen Ausgabe