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Einweihung: Gabriel nimmt großen Nordsee-Windpark in Betrieb ++ Bericht: Kommission wirft WHO Fehler im Ebola-Kampf vor ++ Demokratie: Parteien beraten über bessere Wahlbeteiligung ++ Ostukraine: Nato: Separatisten könnten spontan Angriffe starten

Gabriel nimmt großen Nordsee-Windpark in Betrieb

In Abwesenheit der anderen Energieminister der G7-Staaten hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen der größten Offshore-Windparks vor der deutschen Küste in Betrieb genommen. Eigentlich sollte die Einweihung einen Höhepunkt des Ministertreffens in Hamburg bilden, aber Gabriel erschien ohne die G7-Amtskollegen. Mit der installierten Leistung von 295 Megawatt können jährlich rund 320.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Kommission wirft WHO Fehler im Ebola-Kampf vor

Eine Untersuchungskommission hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) grobe Fehler im Kampf gegen die tödliche Ebola-Epidemie in Westafrika vorgeworfen. Die WHO brauche tiefgreifende Reformen, um für kommende Epidemien besser gerüstet zu sein, heißt es in einem am Montag in Genf veröffentlichten Bericht. Die Fachleute hielten fest, dass die WHO viel zu lange gezögert habe, energische Maßnahmen gegen die Epidemie zu ergreifen.

Parteien beraten über bessere Wahlbeteiligung

Die Parteien wollen in Kürze gemeinsam über Möglichkeiten zur Verbesserung der Wahlbeteiligung beraten. Anfang Juni werde es ein Treffen mit ihren Amtskollegen der anderen Parteien geben, kündigte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag in Berlin an. Bislang habe sie über das Thema mit den Generalsekretären von CDU und CSU gesprochen. Bei dem Treffen solle ausgelotet werden, ob bis Jahresende gemeinsame Vorschläge möglich seien.

Nato: Separatisten könnten spontan Angriffe starten

Die Separatisten in der Ostukraine könnten nach Einschätzung der Nato neue Überraschungsangriffe starten. Russland habe in Verletzung des Minsker Friedensabkommens über Wochen und Monate weiter schwere militärische Ausrüstung geliefert und Ausbilder sowie Truppen geschickt, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag in Brüssel. Ob neue Angriffspläne der Hintergrund seien, könne er nicht sagen, aber die Separatisten hätten die Fähigkeit, mit „sehr kurzer Vorwarnzeit“ zuzuschlagen.