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Nominierung für den Grimme-Preis

Webprojekt der Morgenpost zur Buslinie M29 in der letzten Runde

Die interaktive Anwendung „M29 – Berlins Buslinie der großen Unterschiede“ der Berliner Morgenpost ist für den Grimme Online Award nominiert. Das wurde am Mittwoch vom Grimme-Institut in Köln bekannt gegeben. Das Projekt zählt zu insgesamt 25 Finalisten, die sich gegen fast 1400 Einreichungen aus dem deutschsprachigen Raum durchsetzen konnten.

Für die Geschichte hat das Interaktiv-Team um Theresa Rentsch, Julius Tröger, Max Boenke, Moritz Klack, André Pätzold und David Wendler Informationen entlang der Haltestellen der Berliner Buslinie M29 ausgewertet und multimedial aufbereitet. Die M29-Route beginnt in der Villengegend im Westen Berlins und führt an sozialen Brennpunkten und Szenevierteln in Kreuzberg und Neukölln vorbei.

Wahlverhalten, Arbeitslosigkeit, Einkommen: Für jede einzelne Haltestelle wurden Daten zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die entlang der Strecke leben, gesammelt und bearbeitet. Das soziale Universum der Stadt wird so anhand von Statistiken, Texten, Video- und Audioreportagen sichtbar gemacht.

Für das M29-Projekt kann online abgestimmt werden. Für den Publikumspreis benötigt das Interaktiv-Team der Berliner Morgenpost auch Ihre Stimme. Klicken Sie dafür einfach auf den folgenden Link: www.tvspielfilm.de/grimme.

Insgesamt wurden 25 Einreichungen für den diesjährigen Grimme Online Award nominiert. Darunter befinden sich neben der M29-Reportage der Berliner Morgenpost auch der Checkpoint-Newsletter des Berliner „Tagesspiegels“, das Blog Neukoellner.net diverser Berliner Kulturschaffender sowie zahlreiche weitere Projekte – unter anderem von den Rundfunksendern WDR und SWR, der „Süddeutschen Zeitung“ und von CORRET!V. Die Jury ermittelt bis zu acht Preisträger in vier Kategorien. Die Verleihung findet dann am 18. Juni im Dock.one in Köln statt.