Energieabkommen

Athen soll Milliarden für Gaspipeline aus Russland bekommen

Das klamme Griechenland kann einem Medienbericht zufolge mit einer Milliardenspritze aus Russland rechnen.

Voraussichtlich am Dienstag würden beide Länder ein Energieabkommen unterzeichnen, das dem von der Pleite bedrohten Land kurzfristig bis zu fünf Milliarden Euro in die Staatskasse spülen könnte, berichtete „Spiegel online“ am Sonnabend. Das Geld solle als Vorauszahlung für die neue Pipeline Turkish Stream fließen, die russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa bringen soll, hieß es unter Berufung auf hochrangige Athener Beamte. Aus der griechischen Regierung war dazu zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Ein Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte, es gebe noch keine Vereinbarung darüber. Unterdessen mahnte US-Präsident Barack Obama die Regierung in Athen, Reformen umzusetzen und dabei „harte Entscheidungen“ zu treffen.