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Pflege: Patientenschützer fordern Nachbesserungen ++ Blockade: Türkische Behörden sperren Twitter und YouTube ++ Terror: Islamisten entführen rund 200 Kurden in Syrien ++ Entschädigung: US-Autobauer zahlt für mindestens 80 Todesopfer

Patientenschützer fordern Nachbesserungen

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Nachbesserungen am vom Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgelegten Gesetzentwurf zur Verbesserung der Situation Sterbenskranker gefordert. Insbesondere Sterbende in Pflegeeinrichtungen würden weiterhin deutlich schlechter gestellt, sagte der Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch. Gröhe hatte Mitte März einen Gesetzentwurf zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung vorgelegt.

Türkische Behörden sperren Twitter und YouTube

Die türkischen Behörden sperren den Zugang zu Twitter und YouTube. Der Generalsekretär der Vereinigung der Internet-Serviceprovider (ESB), Bülent Kent, sagte der Zeitung „Hürriyet“, ein Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft zur Blockade von sozialen Medien sei eingegangen. Die ESB werde die Gerichtsentscheidung nun an die Provider weiterleiten. Hintergrund ist die Veröffentlichung von Fotos von der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwaltes in Istanbul in sozialen Medien.

Islamisten entführen rund 200 Kurden in Syrien

Islamistische Aufständische haben in Syrien mehr als 200 kurdische Zivilisten entführt und wenig später im Austausch für drei Inhaftierte wieder frei gelassen. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte waren die Menschen in Bussen auf dem Heimweg in die kurdische Enklave um die Stadt Afrin im Nordwesten, als sie von Rebellen verschleppt wurden. Den Angaben zufolge kamen sie noch am Montag im Austausch gegen drei Männer frei.

US-Autobauer zahlt für mindestens 80 Todesopfer

Der US-Autobauer General Motors wird Angehörige von mindestens 80 Opfern entschädigen, die durch defekte Zündschlösser ums Leben gekommen sind. Der Autohersteller hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser Millionen Wagen zurückrufen müssen und einen mehrere Hundert Millionen Dollar schweren Entschädigungsfonds eingerichtet. Insgesamt gingen bei dem Opel-Mutterkonzern 4342 Forderungen für Todes- und Verletzungsopfer ein.