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Verteidigung: Soldaten schießen weiter mit mangelhaftem Gewehr G36 ++ Verkauf: Parfümeriekette Douglas soll den Besitzer wechseln ++ Zwischenfall: Atomkraftwerk Emsland muss vom Netz gehen

Soldaten schießen weiter mit mangelhaftem Gewehr G36

Die Bundeswehr wird das Sturmgewehr G36 trotz Präzisionsproblemen bei Hitze zunächst weiter in heißen Gebieten wie Afghanistan oder Mali nutzen. Generalinspekteur Volker Wieker gab aber Anweisungen an die Soldaten, wie sie mit den Mängeln umgehen sollen. Dazu zählt das Einschießen der Waffe, um Abweichungen bei der Treffsicherheit zu erkennen. In einer Untersuchung hatte die Bundeswehr festgestellt, dass das Gewehr bei hohen Temperaturen und bei Dauerfeuer nicht treffsicher ist.

Parfümeriekette Douglas soll den Besitzer wechseln

Die deutsche Parfümeriekette Douglas soll für mehr als drei Milliarden Euro verkauft werden. Das Unternehmen werde auf der Basis einer Bewertung von über drei Milliarden Euro zum Verkauf angeboten, teilte Douglas-Chefin Isabelle Parize mit. Im Gespräch seien „mehrere Optionen“, darunter auch ein Börsengang. Zu der Parfümeriekette gehören 1800 Filialen in 19 Ländern. Sie ist Teil der Douglas-Holding, zu der unter anderem auch die Thalia-Buchgruppe zählt.

Atomkraftwerk Emsland muss vom Netz gehen

Das Atomkraftwerk Emsland im niedersächsischen Lingen ist aus Sicherheitsgründen vorerst abgeschaltet worden. Messgeräte hätten ein kleines Leck festgestellt, teilten das Landesumweltministerium und der Betreiber RWE am Freitag mit. Zur Fehlersuche sei das Kraftwerk vorsorglich vom Netz genommen worden. Radioaktivität sei nicht ausgetreten. RWE erklärte, Grund sei vermutlich eine „Kleinstleckage“ an einer Probenahmeleitung des Primärkreises. Wann der Meiler wieder ans Netz geht, blieb unklar.