Familie

Schnuckelpupine, komm’ mal zu Mutti

Traditionelle Vornamen sind beliebt - doch es gibt auch Jesus und Nemo

Bei der Namenswahl für ihren Nachwuchs bleiben sich die Deutschen treu: Nach einer Erhebung der Universität Leipzig haben Sophie und Maximilian 2014 die Hitliste der beliebtesten Baby-Vornamen angeführt. Sie seien schon in den Jahren zuvor die Favoriten gewesen, teilte die Universität am Donnerstag mit. Aber auch die Fußball-WM habe sich ausgewirkt. 2014 seien auffällig viele Babys Lukas oder Mats genannt worden.

Bei den neugeborenen Mädchen erfreuten sich den Forschern zufolge im vergangenen Jahr auch Marie, Sofia und Maria großer Beliebtheit, bei den Jungen landeten Alexander und Paul auf den vorderen Plätzen. Für ihre Erhebung werten die Leipziger Forscher Daten der Standesämter in Deutschland aus. Nach Angaben der Leipziger Namenskundler wurden voriges Jahr 21.152 unterschiedliche Vornamen für Mädchen vergeben und 20.362 verschiedene männliche Vornamen. 20 Prozent der eingetragenen Vornamen seien ausländischer Herkunft. Die Vielfalt vergrößere sich ständig.

Der Fantasie der Eltern sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Einige der 2014 geborenen Kinder hören jetzt auf Namen wie Xantippe, Sunshine, Soleil, Pepper-Ann, Nero, Nemo, Lafayette, Fürchtegott, Aphrodite, Jesus, Messi, Napoleon, Macdonald, Schnuckelpupine, Juli-Summer und Prinz-Gold.