Anschlag

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung auf dem Oranienplatz

Nach einem Feuer auf dem Oranienplatz in Kreuzberg ermittelt das Berliner Landeskriminalamt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Am frühen Dienstagmorgen war ein als Kunstprojekt zur Flüchtlingspolitik aufgestellter Holzpavillon in Flammen aufgegangen. Ein Anwohner hatte nach Angaben eines Polizeisprechers eine verdächtige Person bemerkt, die vom Tatort flüchtete. Von dem Täter fehlt bislang jede Spur, auch die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz wurde bislang nicht eingeschaltet. Politiker und Initiatoren des zerstörten Kunstprojektes sprachen von einem „feigen und gezielten Anschlag“. Das Kunstwerk „Haus der 28 Türen“ stand ursprünglich auf dem Tempelhofer Feld und wurde von den Künstlern im August vergangenen Jahres den Unterstützern der Flüchtlinge vom Oranienplatz übergeben.