Flugzeugunglück

Lufthansa-Schule wusste von Depression des Copiloten

Die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa wusste während der Ausbildung des Copiloten der Germanwings-Unglücksmaschine von einer vorausgegangenen Depression.

In einer E-Mail habe der damalige Flugschüler Andreas Lubitz 2009 im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Ausbildung die Verkehrsfliegerschule über eine „abgeklungene schwere depressive Episode“ informiert, teilte die Lufthansa am Dienstagabend mit. Bereits bekannt war, dass Lubitz, Copilot des Germanwings-Flugs 4U9525, in seiner Ausbildung in der Verkehrsfliegerschule eine Unterbrechung von mehreren Monaten gehabt hatte. „Im Anschluss wurde dem Co-Piloten die erforderliche ärztliche Flugtauglichkeit bestätigt“, so die Lufthansa. Lubitz wird verdächtigt, den Airbus am Dienstag vor einer Woche auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf bewusst zum Absturz gebracht zu haben.