Haushalt

Tariferhöhungen für Angestellte kosten Berlin 40 Millionen Euro

Der bundesweite Tarifabschluss für die Angestellten der Länder kostet Berlin in diesem Jahr voraussichtlich 40 Millionen Euro zusätzlich.

2016 müsse man mit Mehrkosten von etwa 100 Millionen Euro rechnen, sagte eine Sprecherin der Finanzsenatsverwaltung am Sonntag der Berliner Morgenpost. Ab 2017 sei mit einer Erhöhung der Ausgaben bis zu 105 Millionen Euro auszugehen. Es ist damit zu rechnen, dass Berlin den Tarifvertrag auf die Landesbeamten übertragen wird. Die Sprecherin ließ dies aber noch offen: „Das kann sein, muss aber noch beraten werden.“ Bayern und Hamburg hingegen haben bereits angekündigt, dass der Tarifabschluss auch für die Landesbeamten gelten werde. Die Einigung sieht vor, dass die Einkommen rückwirkend zum 1. März 2015 um 2,1 Prozent erhöht werden. Zum 1. März 2016 sollen die Gehälter um 2,3 Prozent steigen, mindestens aber um 75 Euro.