Wahlen

Sieg für Sarkozy bei Regionalwahlen in Frankreich

Die Départementswahlen in Frankreich haben Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy einen Triumph und Amtsinhaber François Hollande eine schmerzhafte Niederlage beschert.

Die konservative Opposition konnte den regierenden Sozialisten dutzende Départements entreißen und hat laut Schätzungen künftig in bis zu 71 dieser 101 Gebietskörperschaften eine Mehrheit. Die rechtsextreme Front National (FN) von Parteichefin Marine Le Pen konnte trotz Stimmenzuwächsen offenbar kein Département erobern. Das konservativ-bürgerliche Lager aus Sarkozys UMP und der Zentrumspartei UDI kam laut Nachwahlschätzungen in 64 bis 71 Départements auf eine Mehrheit. Die Sozialisten und andere linke Parteien erzielten eine Mehrheit nur in 28 bis 35 Départements, die in etwa mit den Kreisen in Deutschland vergleichbar sind. Bislang hatte das rechte Lager in 40 Départements eine Mehrheit, das linke Lager in 61.