Ausland

Wahlen in Israel: Pattsituation nach ersten Prognosen

In Israel zeichnet sich nach der Parlamentswahl eine Pattsituation ab.

Ersten Prognosen zufolge kamen die Zionistische Union von Izaac Herzog und der Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf je 27 der insgesamt 120 Mandate, einer weiteren Hochrechnung zufolge lag der Likud mit 28 zu 27 Mandaten in Führung. Angesichts der vielen rechten und orthodoxen Parteien, die am Dienstag ebenfalls in die Knesset einzogen, wurden Netanjahu gute Chancen auf eine vierte Amtszeit ausgerechnet. Er erklärte sich noch am Abend zum Sieger. Die Neuwahlen waren nötig geworden, weil Netanjahus Regierungskoalition nach nicht einmal zwei Jahren auseinandergebrochen war.