Kriminalität

Auch Berliner legten Schwarzgeld bei der Schweizer HSBC an

Auch Berliner Anleger wollten offenbar ihr Geld bei der Schweizer Filiale der internationalen Großbank HSBC vor dem Zugriff des Finanzamtes schützen.

Wie die Senatsfinanzverwaltung der Berliner Morgenpost mitteilte, wurden gegen mutmaßliche Steuersünder aus der Hauptstadt im Zuge der sogenannten Swiss-Leaks-Affäre 42 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Fast 3850 Steuersünder, die ihr Geld in der Schweiz, Luxemburg oder Liechtenstein angelegt hatten, haben sich laut Finanzverwaltung seit 2010 selbst angezeigt. Daraus hätten sich zusätzliche Steuereinnahmen von 214 Millionen Euro ergeben.