Datendiebstahl

Snowden-Papier: US-Geheimdienste knacken SIM-Karten

Die NSA und sein britischer Gegenpart GCHQ sollen in großem Stil Verschlüsselungscodes für SIM-Karten gestohlen haben.

Die Geheimdienste hätten dabei vor allem den weltweit führenden Kartenhersteller Gemalto aus den Niederlanden attackiert, berichtete die Enthüllungswebsite „The Intercept“ am Donnerstag. Die mit Hackermethoden erbeuteten Schlüssel zu den SIM-Karten ermöglichten es, unauffällig Kommunikation von Nutzern zu überwachen. Den geheimen Unterlagen aus den Beständen des Whistleblowers Edward Snowden zufolge wurde aber auch der deutsche SIM-Kartenhersteller Giesecke & Devrient ins Visier genommen. Die NSA äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.