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Zuwanderung: CDU-Wirtschaftsrat stellt sich gegen de Maizière ++ Cyberverbrechen: Internetbande erbeutet eine Milliarde Dollar ++ Israel: 14-jährige Palästinenserin aus Haft entlassen

CDU-Wirtschaftsrat stellt sich gegen de Maizière

Der Wirtschaftsflügel der Union fordert eine Reform des deutschen Aufenthaltsrechts. In einem Positionspapier, das der Berliner Morgenpost vorliegt, stellt der CDU-Wirtschaftsrat einen konkreten Forderungskatalog für die Asyl- und Einwanderungspolitik auf. Die unionsnahe Wirtschaftsvereinigung wirbt für ein „vor allem bedarfsorientiertes Punktesystem“. Damit stellt sie sich gegen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der ein solches Zuwanderungsgesetz ablehnt. Der Wirtschaftsrat kritisiert das bestehende Aufenthaltsrecht als zu bürokratisch.

Internetbande erbeutet eine Milliarde Dollar

Eine Bande von Internetkriminellen hat nach Angaben der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab innerhalb von zwei Jahren rund eine Milliarde Dollar von weltweit etwa hundert Banken gestohlen. Kaspersky arbeite mit Interpol, Europol und den Behörden mehrerer Länder zusammen, um der Gang auf die Spur zu kommen, teilte das Unternehmen mit. Die Mitglieder der Bande kämen unter anderem aus Europa, Russland und China. Die Gang klaue das Geld von den Banken und nicht wie sonst meist bei Cyberverbrechen von den Konten der Verbraucher oder Unternehmen.

14-jährige Palästinenserin aus Haft entlassen

Anderthalb Monate nach ihrer Inhaftierung wegen des Werfens von Steinen ist eine 14-jährige Palästinenserin vorzeitig aus israelischer Haft entlassen worden. Gefängnissprecherin Siwan Weitsman sagte am Sonntag, Malak al-Chatib sei zwei Wochen früher auf freien Fuß gekommen, um in der überfüllten Haftanstalt mehr Platz zu haben. Ihre Familie teilte mit, das Mädchen sei bereits am Freitag freigekommen. Die 14-Jährige zählte zu den wenigen minderjährigen Palästinenserinnen, die von Israel festgenommen und verurteilt wurden.