Konflikt

Vor den Friedensverhandlungen

Kurz vor dem geplanten Beginn von Friedensverhandlungen wirft die ukrainische Regierung den prorussischen Rebellen Angriffe weit hinter der Frontlinie vor.

Präsident Petro Poroschenko sagte am Dienstag im Parlament, die Aufständischen hätten mit Kanonen die Stadt Kramatorsk beschossen, die etwa 50 Kilometer von der Kampflinie entfernt liegt. Dabei seien das Armeehauptquartier und eine Wohngegend getroffen worden. Nach Angaben der von der Regierung kontrollierten Regionalverwaltung von Donezk wurden in der Siedlung sieben Menschen getötet und 16 verletzt. Im Hauptquartier gab es zehn weitere Verwundete. Die russische Agentur Tass berichtete am Dienstagabend, die Ukraine-Kontaktgruppe habe sich unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf eine Feuerpause geeinigt.