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Kooperation: Indien und USA planen strategische Partnerschaft ++ Schmuggel: Zoll beschlagnahmt Elfenbein für 1,5 Millionen Dollar ++ Notfall: Zwei US-Flugzeuge wegen Bombendrohung notgelandet ++ Änderung: Irland will Blutspendeverbot für Homosexuelle aufheben

Indien und USA planen strategische Partnerschaft

Die USA und Indien haben eine entscheidende Hürde für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Atomenergie genommen und die Grundlage für eine tiefere Wirtschaftskooperation geschaffen. US-Präsident Barack Obama und der indische Ministerpräsident Narendra Modi verkündeten den Durchbruch am Sonntag in Neu-Delhi. Beide Staaten wollen in der Atomtechnik die Grundlage für eine strategische Partnerschaft legen. Bislang hatten die engen Beziehungen der USA zu Indiens Erzfeind Pakistan das Verhältnis beider Staaten belastet.

Zoll beschlagnahmt Elfenbein für 1,5 Millionen Dollar

Der ugandische Zoll hat am Sonntag eine illegale Ladung von 700 Kilogramm Elfenbein im Wert von rund 1,5 Millionen Dollar beschlagnahmt. Die Stoßzähne der Elefanten sollten vom Flughafen Entebbe aus in mehreren Kisten versteckt nach Europa gebracht werden, sagte Polizeisprecher Fred Enanga. Es handelt sich um den größten Erfolg gegen den Elfenbeinschmuggel seit 2013. Damals beschlagnahmten Ermittler Stoßzähne im Wert von etwa sieben Millionen Dollar. Uganda wird verstärkt als Transitland für Elfenbein aus dem Ostkongo oder der Zentralafrikanischen Republik genutzt.

Zwei US-Flugzeuge wegen Bombendrohung notgelandet

Wegen Bombendrohungen haben zwei US-Linienmaschinen im südöstlichen Bundesstaat Georgia notlanden müssen. Die Maschinen wurden am Sonnabend in der Luft zunächst von zwei F-16-Kampfjets eskortiert und landeten dann sicher auf dem Flughafen von Atlanta, wie die Behörden mitteilten. Es war von einer „Vorsichtsmaßnahme“ die Rede. Zuvor waren bei Twitter am Nachmittag Bombendrohungen aufgetaucht. Die beiden Flüge kamen aus Portland (Oregon) und aus Milwaukee (Wisconsin).

Irland will Blutspendeverbot für Homosexuelle aufheben

Der irische Gesundheitsminister Leo Varadkar hat sich für die Aufhebung des Blutspendeverbots für schwule Männer ausgesprochen. Wie der irische Sender RTE am Sonntag berichtete, sollen Schwule Blut spenden dürfen, wenn sie ein Jahr lang auf bestimmte risikoreiche Sexualpraktiken verzichtet haben. Eine ähnliche Regelung gilt im Vereinigten Königreich mit Ausnahme Nordirlands bereits seit 2011. Das Blutspendeverbot für schwule Männer war 1985 während der Aids-Krise eingeführt worden.