Wirtschaft

Bundesregierung bietet Moskau Freihandelszone an

Die Bundesregierung hat Russland einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit der EU bei einer Lösung des Ukraine-Konflikts in Aussicht gestellt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Freitag in Florenz, Gespräche zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion ehemaliger Sowjetrepubliken seien möglich. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ging sogar einen Schritt weiter: „Putins Idee einer Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok ist denkbar, am besten sogar von New York bis Wladiwostok.“ Der Eurasischen Wirtschaftsunion gehören Russland, Weißrussland, Armenien und Kasachstan an, Kirgistan kommt noch 2015 hinzu.