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Umfrage: Die FDP legt wieder zu – aber nicht über fünf Prozent ++ Soziales Netzwerk: Facebook will Belegschaft deutlich ausbauen ++ USA: Schüsse vor Privathaus von Vizepräsident Biden ++ Orbit: Kosmonauten reparieren defekte Weltraumtoilette

Die FDP legt wieder zu – aber nicht über fünf Prozent

Die FDP legt in einer Umfrage leicht zu, bleibt aber mit vier Prozent weiter unter der Sperrklausel. Die Partei habe sich in der Wählergunst die zweite Woche in Folge verbessern können. Das ergab der aktuelle Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag von „Bild am Sonntag“ erhebt. Die Union musste einen Prozentpunkt auf 42 Prozent abgeben. Unverändert bleiben die Werte für SPD (24 Prozent), Grüne (neun Prozent), Linkspartei (neun Prozent) und AfD (sieben Prozent).

Facebook will Belegschaft deutlich ausbauen

Facebook startet eine Einstellungsoffensive. Das weltgrößte Internetnetzwerk will seine Belegschaft in nächster Zeit um bis zu 14 Prozent ausbauen, wie aus einer Analyse von Stellenanzeigen auf der Facebook-Website hervorgeht. Fast 1200 neue Mitarbeiter sollen vor allem für die Entwicklung von Datenbrillen gewonnen werden. Allein bei dem 2014 übernommenen Unternehmen Oculus Rift werden 54 Jobs angeboten. Die Firma stellt Geräte her, mit denen Computerspieler in eine virtuelle Welt eintauchen können.

Schüsse vor Privathaus von Vizepräsident Biden

Ein Unbekannter hat nahe dem Privathaus von US-Vizepräsident Joe Biden im Bundesstaat Delaware mehrere Schüsse abgegeben. Biden und seine Frau waren zu dem Zeitpunkt jedoch nicht anwesend, wie der Fernsehsender CNN den Sprecher des Secret Service zitierte. Demnach wurde aus einem fahrenden Auto herausgeschossen. CNN zufolge ist das Haus der Bidens in Greenville, einem Vorort von Wilmington, aber weiträumig abgesichert. Die Straße, von der aus die Schüsse gefallen seien, sei mehrere Hundert Meter vom Gebäude entfernt.

Kosmonauten reparieren defekte Weltraumtoilette

Kosmonauten haben auf der Internationalen Raumstation ISS bei einem Sondereinsatz einen Defekt an ihrer Toilette – die einzige im russischen Modul – behoben. An einer Leitung der Sanitäranlage war technische Flüssigkeit ausgetreten, hieß es. Die Kosmonauten hätten sich als „Sanitärtechniker“ bewährt und am Sonntag die kaputten Teile der Anlage ausgewechselt, teilte die Flugleitung bei Moskau mit. Das Problem war am Sonnabend entdeckt worden. Der Bau einer zweiten Toilette im russischen Segment lässt seit Jahren auf sich warten.