Perspektive

Berliner Piraten setzen auf Nicht-Mitglieder in den Parlamenten

Um die Piratenpartei aus der Krise zu führen, hat der neue Landeschef Bruno Kramm angekündigt, auch Nicht-Parteimitglieder als Kandidaten für Parlamente zuzulassen.

„Wir schaffen eine Infrastruktur der Beteiligung“, sagte Kramm im Interview mit der Morgenpost. Die Zeit der Volksparteien gehe zu Ende. „Wir müssen nach Regeln suchen, wie wir in kleinen Einheiten an Themen arbeiten“, so der Musiker („Das Ich“), der nach dem Partei-Austritt des früheren Landeschefs und Berliner Abgeordneten Christopher Lauer die Piraten auf Kurs bringen will.