Frühkritik

„Der geteilte Himmel“ in der Schaubühne poetisch inszeniert

„Der geteilte Himmel“ über Berlin.

Der ehemalige Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters und jetziger Schauspielintendant des Stuttgarter Staatstheaters Armin Petras feierte am Dienstagabend an der Schaubühne als Gastregisseur Premiere mit seiner Adaption von Christa Wolfs berühmtester Erzählung. Wie die Mauer nicht nur ein Land, sondern auch die Liebe von Rita und Manfred zerteilte, inszeniert Petras, der selbst mit einer bewegten Ost-West-Vita ausgestattet ist, als poetisches, extrem komprimiertes Kammerspiel mit nur drei Personen. Bisweilen verrutscht das ins Alberne, meistens aber trifft dieser Abend einen feinen lyrischen Ton. Und er überrascht mit einer Zukunft für Manfred und Rita, denn Petras lässt sie im Mauerfalljahr noch mal aufeinander treffen. Die ausführliche Kritik lesen Sie morgen.