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Bundeswehr: Verletzte Peschmerga nach Deutschland gebracht ++ Studie: Krise kostete in Euro-Zone 3,8 Millionen Jobs ++ Tierschutz: Japan will in diesem Jahr keine Wale jagen ++ Davos: Weltwirtschaftsforum steht vor Teilnehmerrekord

Verletzte Peschmerga nach Deutschland gebracht

Die Bundeswehr hat vier verletzte kurdische Kämpfer aus dem Irak ausgeflogen, damit sie in Deutschland medizinisch versorgt werden können. Wie die Bundeswehr am Dienstag mitteilte, erfolgte der Transport mit einer Transall-Maschine. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte den Kurden im Irak, die gegen die Dschihadisten-Organisation Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien kämpfen, im September sanitätsdienstliche Unterstützung zugesagt. Von den vier Verletzten seien drei gehfähig, hieß es in der Erklärung der Bundeswehr.

Krise kostete in Euro-Zone 3,8 Millionen Jobs

Die Krise im Euro-Raum hat in den Jahren 2007 bis 2014 einer Studie zufolge rund 3,8 Millionen Jobs gekostet. Nur in Deutschland und Malta sanken die Arbeitslosenquoten, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) berechnet hat. Dass es im Krisenjahr 2009 gelungen sei, die Beschäftigung in Deutschland einigermaßen stabil zu halten, habe sich als Glücksfall erwiesen, sagte der Vorsitzende der EY-Geschäftsführung im deutschsprachigen Raum, Georg Graf Waldersee. In Deutschland kamen demnach seit 2007 fast 2,3 Millionen Arbeitsplätze hinzu.

Japan will in diesem Jahr keine Wale jagen

Angesichts der internationalen Verurteilung der Waljagd will Japan in diesem Jahr erstmals rein wissenschaftliche Walbeobachtungsmissionen starten. Die Walbeobachter würden am Donnerstag auslaufen und die bislang üblicherweise mitgenommenen Harpunen daheim lassen, kündigte die Regierung in Tokio am Dienstag an. Lediglich zwei Schiffe würden „Überwachungsmissionen“ ausführen und Gewebeproben von Walen sammeln. Die japanische Waljagd wurde seit Jahrzehnten von internationalen Tierschutzorganisationen angeprangert.

Der kommerzielle Walfang ist seit 1986 international verboten.

Weltwirtschaftsforum steht vor Teilnehmerrekord

Das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos rechnet in diesem Jahr mit einem Teilnehmerrekord. Zu der Tagung würden zwischen dem 21. und 24. Januar mehr als 2500 Teilnehmer aus 140 Ländern erwartet, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Darunter seien rund 1500 Konzernlenker und mehr als 300 Staats- und Regierungschefs sowie Minister. Vertreten sind auch internationale Organisationen, Akademiker – darunter 14 Nobelpreisträger – sowie die Zivilgesellschaft und Medien.