Flugzeugunglück

Tote und Wrackteile von Air-Asia-Flugzeug im Meer gefunden

Bilder treibender Leichen und Wrackteile haben am Dienstag bei Angehörigen der Passagiere des vermissten Air-Asia-Flugzeugs die letzten Hoffnungen zerstört.

Ganz offensichtlich war der Airbus A320-200 zwei Tage zuvor ins Meer gestürzt, als er von den Radarschirmen der Fluglotsen verschwand. Suchmannschaften entdeckten Flugzeugteile und bargen Dutzende im Wasser treibende Leichen. Mindestens 40 Tote wurden nach Angaben der Marine bereits gefunden. Nach dem Flugzeug selbst wurde weiter gesucht. An Bord der Maschine, die sich auf dem Weg von Indonesien nach Singapur befand, waren 162 Menschen. Der Pilot hatte wegen schlechten Wetters um die Erlaubnis gebeten, 2000 Meter höher zu fliegen. Wegen des starken Flugverkehrs in dem Gebiet war ihm dies von den Fluglotsen aber versagt worden. Kurz darauf verschwand die Maschine. Ein Notsignal wurde nicht abgesetzt. Air-Asia-Chef Tony Fernandes sagte, es sei zu früh, über die Absturzursache zu spekulieren.