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Parteien: CDU, CSU und SPD verlieren mehr als 20.000 Mitglieder ++ Preisverfall: Algerien verlangt von Opec Drosselung der Ölförderung

CDU, CSU und SPD verlieren mehr als 20.000 Mitglieder

Die drei Parteien der großen Koalition haben in diesem Jahr zusammen über 20.000 Mitglieder verloren. Eine Umfrage des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ unter den Parteien ergab, dass besonders die SPD mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen hat. Die Sozialdemokraten büßten bis November 12.125 Mitglieder ein. Die CDU verlor im selben Zeitraum 7198 Mitglieder, die CSU rund tausend Mitglieder. Dem Bericht zufolge konnte lediglich die eurokritische AfD mit einem Zuwachs von 5406 ihre Mitgliederzahl steigern. Während die Linken mit einem Minus von rund 1100 und die Grünen mit einem Verlust von 434 Mitgliedern davonkamen, gab es bei den Piraten einen regelrechten Einbruch. 5397 Piraten verließen demnach die Partei – ein Minus von fast 18 Prozent.

Algerien verlangt von Opec Drosselung der Ölförderung

Angesichts der seit einem halben Jahr massiv sinkenden Ölpreise hat Algerien die Opec aufgefordert, die Fördermenge zu reduzieren. Ölminister Youcef Yousfi sagte am Sonntag, die Gemeinschaft Erdölexportierender Länder müsse eingreifen, um das Ungleichgewicht zu korrigieren. Die Produktion müsse einschränkt werden, um die Preise wieder nach oben zu bringen und die Einnahmen zu verteidigen. Vom Öl abhängige Länder wie Algerien spüren den Preisverfall stark. Der Preis sank von 120 Dollar pro Barrel auf derzeit rund 60 Dollar (49 Euro). Rund 95 Prozent der Exporte Algeriens hängen mit der Ölindustrie zusammen. Opec-Länder bestimmen etwa 40 Prozent des globalen Ölmarkts.