Demonstrationen

Pegida: Altkanzler fordert „Aufstand der Anständigen“

SPD-Altkanzler Gerhard Schröder hat in der Auseinandersetzung mit der antiislamischen „Pegida“-Bewegung einen „Aufstand der Anständigen“ gefordert.

Unter diesem Schlagwort hatte der damalige Kanzler nach einem Brandanschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge im Jahr 2000 zum Protest gegen Rechts aufgerufen. „In Berlin haben damals 200.000 Menschen gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus protestiert, und selbstverständlich sind Bundespräsident und Bundeskanzler vorneweg marschiert. So eine öffentliche Reaktion brauchen wir auch jetzt“, sagte Schröder im Gespräch mit dem Magazin „Couragiert“. In Dresden kamen am Montagabend nach Schätzungen der Polizei rund 17.500 Menschen zusammen, um gegen eine vermeintliche „Überfremdung“ Deutschlands mobilzumachen. Ihnen standen 4500 Gegendemonstranten gegenüber.