Bundesregierung

Schicksalsschlag für von der Leyen bei Truppenbesuch

Bei einem Truppenbesuch in Afghanistan hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor einem zu schnellen Abzug der internationalen Truppen aus dem Krisenland gewarnt.

Sie sei gegen ein abruptes Ende des Engagements und strebe stattdessen ein behutsames Ausgleiten an, sagte die CDU-Politikerin am Sonnabend in Masar-i-Scharif. Während des Besuchs erfuhr von der Leyen vom Tod ihres Vaters, des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht. Sie entschied sich trotzdem dafür, ihr Besuchsprogramm am Sonntag unverändert fortzusetzen. Albrecht litt an Alzheimer. Er starb im Alter von 84 Jahren. Von der Leyen war mit der Krankheit offen umgegangen. Vor den Soldaten sagte von der Leyen, ihr Vater habe ein erfülltes Leben gehabt und sei friedlich gestorben.