Handel

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Am zweiten Adventssonntag zeigten sich viele Berliner beim Geschenkekauf pragmatisch

– Traditionell geht das Weihnachtsgeschäft am zweiten und dritten Adventswochenende in die heiße Phase – so ist es auch in diesem Jahr. Am zweiten Adventssonntag, dem ersten von insgesamt zwei offenen vorweihnachtlichen Verkaufssonntagen in Berlin in 2014, waren rund 6000 Geschäfte zum Teil sogar bis 20 Uhr geöffnet. „Das Sonntagsgeschäft verlief vielversprechend“, sagte Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, der Berliner Morgenpost. „Das Umsatzniveau lag auf dem des Vorjahres oder leicht darüber“, so seine Bilanz. Der Verkauf von Gutscheinen habe dabei deutlich zugelegt, die Nachfrage danach würde von Jahr zu Jahr steigen. Aber viele Berliner griffen auch zu klassischen Geschenken wie Spielzeug, CDs, Parfüm, Tablet-Computern und Smartphones. Auch wurden mehr Textilien als zum Beispiel in der vergangenen Woche gekauft. Interessantes Detail: „Am Sonntag wird höherwertig gekauft“, sagte Busch-Petersen. „Weniger Kunden geben mehr Geld aus.“

Insgesamt seien die ersten zwei Wochen des Weihnachtsgeschäftes gut verlaufen. Deutschlandweit rechnen die Einzelhändler im Vergleich zu 2013 mit einem Umsatzplus von 1,2 Prozent auf 85,5 Milliarden Euro, teilte der Handelsverband Deutschland am Sonntag mit.