Medien

Reporterpreis für die Berliner Morgenpost

Reporterin und Interaktiv-Team für „Beste Webreportage“ geehrt

Unsere Autorin Uta Keseling war zehn Tage lang auf dem ehemaligen Mauerstreifen unterwegs, um sich ein Vierteljahrhundert nach dem 9. November ein Bild von der „Narbe der Stadt“ zu machen – so der Titel ihrer Reportage.

Zusammen mit dem Videoreporter Max Boenke sowie Julius Tröger, Moritz Klack und David Wendler vom Interaktiv-Team entstand daraus eine multimediale Online-Erzählung mit spannenden Vorher-Nachher-Effekten, Videos, Fotos und Grafiken, die unter mauerweg.morgenpost.de abrufbar ist. Luftbilder vom April 1989 zeigen dem Nutzer eine nie dagewesene Perspektive auf die Stadt kurz vor dem Fall der Mauer. Die Geschichte wurde am Montag in der Kategorie „Beste Webreportage“ mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet.

Der Deutsche Reporterpreis wird vom Reporter-Forum e.V. für herausragende Reportagen in unterschiedlichen Medien vergeben. Er wurde erstmals 2009 verliehen und gilt inzwischen als einer der angesehensten Journalistenpreise. Die Berliner Morgenpost wurde schon mehrfach für ihre journalistische Qualität ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis, dem Wächter-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis.