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Steuern: Regierung prüft Kürzung von Handwerker-Bonus ++ Bundesbank: Deutsche bezahlen weiter am liebsten bar ++ Auszeichnung: Alternativer Nobelpreis für Edward Snowden ++ Umfrage: Jeder vierte Deutsche freut sich auf den ersten Schnee

Regierung prüft Kürzung von Handwerker-Bonus

Die Bundesregierung prüft, ob künftig nur noch Handwerker-Rechnungen von mehr als 300 Euro von der Steuer absetzbar sein sollen. Derzeit gilt das vom ersten Euro an bis zu 1200 Euro pro Jahr und Haushalt. Das mit einer Kürzung eingesparte Geld könnte für eine stärkere steuerliche Förderung der Gebäudesanierung eingesetzt werden, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. In Koalitionskreisen wurden entsprechende Überlegungen am Montag bestätigt.

Deutsche bezahlen weiter am liebsten bar

Die Menschen in Deutschland werden ihre Einkäufe nach Einschätzung der Bundesbank auch künftig vorzugsweise bar bezahlen. Zwar nehme der hohe Bargeldanteil stetig ab, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Montag in Frankfurt. Die Entwicklung verlaufe aber langsam: „Bargeld wird bis auf Weiteres das meistgenutzte Zahlungsmittel sein.“ Nach Analysen der Bundesbank aus dem Jahr 2011 nutzen Verbraucher Bargeld bei mehr als 80 Prozent aller Transaktionen.

Alternativer Nobelpreis für Edward Snowden

In Abwesenheit hat Edward Snowden am Montag in Stockholm den diesjährigen Alternativen Nobelpreis erhalten. Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter wurde jedoch per Live-Übertragung aus seinem russischen Asyl zugeschaltet. Snowden erhalte den nicht dotierten Ehrenpreis, „weil er mit Mut und Kompetenz das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt hat, die grundlegende demokratische Prozesse und verfassungsmäßige Rechte verletzt“, lautete die Begründung der Stiftung.

Jeder vierte Deutsche freut sich auf den ersten Schnee

Mit der Adventszeit hofft ein Teil der Bundesbürger auch auf eine weiße Landschaft. Jeder Vierte freut sich einer Umfrage zufolge ganz besonders auf den ersten Schnee. Das hat eine am Montag in Baierbrunn veröffentlichte Erhebung der GfK Marktforschung Nürnberg ergeben. Besonders die 14- bis 29-Jährigen seien mit über 55 Prozent ganz erpicht auf die weiße Pracht. Der Anteil der ab 50-Jährigen liegt nur bei 32,3 Prozent.