Demonstrationen

USA: Proteste gegen Polizeigewalt weiten sich aus

Die Proteste gegen die Straffreiheit für den weißen Todesschützen von Ferguson haben sich auf mindestens 170 Städte in den USA ausgedehnt.

Von New York über Los Angeles bis San Francisco gingen in der Nacht zu Mittwoch viele Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten gegen die als rassistisch kritisierte Entscheidung einer Geschworenenjury, kein Gerichtsverfahren gegen einen weißen Polizisten zu eröffnen, der den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown erschossen hatte. In vielen Städten, darunter auch in New York, legten die Demonstranten den Verkehr lahm, wie die Zeitung „USA Today“ berichtete. Zu so schweren Krawallen wie in der Nacht zuvor in Ferguson im Bundesstaat Missouri kam es jedoch nicht. Dort beruhigte sich die Lage vergleichsweise. Rund 2000 Nationalgardisten sicherten den Vorort der Metropole, dreimal so viele wie zuvor.