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Steuern: CDU will die kalte Progression abbauen ++ Israel: Jüdischer Mann in Jerusalem niedergestochen ++ Bedrohung: Sexualisierte Gewalt im Netz trifft vor allem Mädchen ++ Gesundheit: Bundesamt rät von übereiltem Kassenwechsel ab

CDU will die kalte Progression abbauen

Die CDU-Spitze ist zu einem Vorstoß zum Abbau der sogenannten kalten Progression bei der Einkommensteuer bereit. Die Antragskommission für den Bundesparteitag im Dezember habe sich klar positioniert, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin. Ein Beschlussvorschlag für die Delegierten sehe vor, noch in dieser Wahlperiode bis Ende 2017 einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen.

Jüdischer Mann in Jerusalem niedergestochen

Ein arabischer Angreifer hat nach Angaben der israelischen Polizei in Jerusalem einen jüdischen Mann niedergestochen. Polizeisprecher Micky Rosenfeld sagte, das Opfer sei nach der Attacke am Montagabend in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Ein Verdächtiger sei verhaftet worden. Der Zwischenfall außerhalb der Altstadt werde als terroristischer Angriff betrachtet. Israel macht derzeit eine der gewalttätigsten Phasen gegen seine Bürger seit einem Jahrzehnt durch.

Sexualisierte Gewalt im Netz trifft vor allem Mädchen

Frauen und Mädchen sind im Internet besonders häufig Opfer von sexueller Belästigung und Stalking. In 80 Prozent aller Fälle sei das Opfer weiblich, teilte das NRW-Gesundheits- und Emanzipationsministerium am Montag mit. Auch beim Cybergrooming, bei dem sich Erwachsene im Internet für sexuelle Annäherungsversuche als Jugendliche ausgeben, seien die Opfer in 75 Prozent aller Fälle Mädchen. „Cybergewalt ist eine massive Bedrohung“, sagte Ministerin Barbara Steffens (Grüne).

Bundesamt rät von übereiltem Kassenwechsel ab

Vor der ab Januar möglichen Erhebung von Zusatzbeiträgen durch die Krankenkassen hat das Bundesversicherungsamt von einem übereilten Kassenwechsel abgeraten. Bei der Wahl der Krankenkasse sollten Versicherte nicht nur auf die Unterschiede beim Zusatzbeitrag achten, erklärte Behördenpräsident Maximilian Gaßner. Auch Faktoren wie Beratung, Service, das Angebot an zusätzlichen Leistungen oder die Erreichbarkeit vor Ort sollten berücksichtigt werden.