Fotografie

Unsichtbar – Ausstellung über Obdachlose im Hauptbahnhof

Was bedeutet es, obdachlos zu sein? Die Berliner Morgenpost gibt mit einer Fotoausstellung am Hauptbahnhof Antworten.

In 25 großformatigen Porträts kommen Menschen zu Wort, die im Alltag oft ignoriert werden – weil sie auf der Straße leben. Eröffnet wurde die Ausstellung am Montag von Bahnchef Rüdiger Grube und Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost. Reto Klar, Fotochef der Berliner Morgenpost, hatte im Februar rund 50 wohnungslose Menschen getroffen. Drei Wochen war er für seine Porträts bei der Bahnhofsmission am Zoo zu Gast, wo täglich mehrere Hundert Menschen mit warmem Essen, Kleiderspenden und Hilfe versorgt werden. Insgesamt leben in Berlin Schätzungen zufolge bis zu 4000 Menschen auf der Straße. Im Winter stehen rund 500 Notübernachtungsplätze zur Verfügung. Die Berliner Morgenpost unterstützt die Obdachlosenhilfe seit Jahren über ihren Verein Berliner helfen e.V.