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Irak: Islamist aus Deutschland verübt Selbstmordanschlag ++ Ölpreis: Verbraucherzentrale fordert niedrigere Kerosinzuschläge ++ Schmiergeldaffäre: Griechische Justiz verfolgt deutsche Spur

Islamist aus Deutschland verübt Selbstmordanschlag

Ein deutscher Islamist hat im Irak einen Selbstmordanschlag verübt. Wie Dschihadisten des „Islamischen Staats“ im Internet meldeten, sprengte sich am Sonnabend in der irakischen Stadt Baidschi ein IS-Kämpfer namens „Abu Taymiyyah al-Almani“ mit einer Autobombe in die Luft. Bei dem Attentäter handelt es sich nach Informationen der Berliner Morgenpost um einen irakisch-stämmigen Mann aus Nordrhein-Westfalen.

Verbraucherzentrale fordert niedrigere Kerosinzuschläge

Die Fluggesellschaften sollten wegen des stark gesunkenen Ölpreises nach Ansicht von Verbraucherschützern ihre Kerosinzuschläge senken. Ginge es nach der Verbraucherlobby, sollten die Flugpassagiere davon in Form sinkender Treibstoffzuschläge profitieren. Der Ölpreis ist erstmals seit September 2010 unter die Marke von 80 Dollar je Barrel (159 Liter) gefallen und zieht auch die Preise von Benzin und Diesel nach unten.

Griechische Justiz verfolgt deutsche Spur

In der griechischen Schmiergeldaffäre ist ein geständiger Beamter gegen Kaution freigelassen worden. Antonis Kantas war im Verteidigungsministerium für die Beschaffung zuständig. Er hatte zugegeben, insgesamt acht Millionen Euro Schmiergeld kassiert zu haben – 3,2 Millionen allein von deutschen Rüstungsfirmen. Das Gericht verfügte, dass Kantas gegen eine Kaution in Höhe von 200.000 Euro auf freien Fuß gesetzt wird.