Frühkritik

Brittens „The Turn of the Screw“ bewegt das Publikum

Die Bühne des Schillertheaters zeigt ein großes englisches Bürgerhaus, das ständig in Bewegung ist und immer wieder leere Räume und dunkle Flure freigibt.

Claus Guth hat Benjamin Brittens Oper „The Turn of the Screw“ an der Staatsoper inszeniert. Mit knappen Bildern und Gesten erzählt er die rätselhafte Geschichte um eine Gouvernante, wunderbar gesungen von Emma Bell, die zwei Waisenkinder betreuen soll. Begehren und Missbrauch, Inzest und Suizid sowie Verschweigen liegen in der Luft. Ivor Bolton legt am Pult der großartigen Staatskapelle alle Verwirrungen voller Klangschönheit frei. Ein berührender Abend! Das Premierenpublikum ist von der Regie und den beteiligten Künstlern begeistert.

Die ausführliche Kritik lesen Sie morgen.