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Reformation: Schäuble für neuen gesetzlichen Feiertag 2017 ++ Werbung: Verbraucherzentrale kritisiert unerlaubte Anrufe ++ Verschuldung: Frankreich geht im Haushaltsstreit auf EU zu ++ Umfrage: Jeder Fünfte hat sein Handy in die Toilette fallen lassen

Schäuble für neuen gesetzlichen Feiertag 2017

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unterstützt die Initiative der Bundesländer für einen einmaligen gesetzlichen Feiertag am Reformationstag im Jahr 2017. Christen wie Nichtchristen sollten den 31. Oktober 2017 nutzen, „um uns an diese glückliche Wendung in unserer Geschichte zu erinnern, die uns bis heute prägt“, so Schäuble am Montag. Die Reformation habe nicht nur religiös, sondern auch gesellschaftlich und politisch „einen tiefgreifenden Wandel in der europäischen Geschichte“ herbeigeführt.

Verbraucherzentrale kritisiert unerlaubte Anrufe

Trotz einer Gesetzesänderung 2013 wird laut der Verbraucherzentrale Kiel immer noch unerlaubt am Telefon geworben. Bei einer Umfrage hätten 84 Prozent der Befragten angegeben, nie oder nicht bewusst in einen Werbeanruf eingewilligt zu haben. Dennoch seien sie zu einem Großteil telefonisch belästigt worden. Zwar sei Telefonwerbung ohne vorherige Einwilligung rechtswidrig, dennoch könnten mündliche Vertragsabschlüsse während solcher Anrufe in vielen Fällen rechtlich wirksam sein.

Frankreich geht im Haushaltsstreit auf EU zu

Nach Italien geht Frankreich im Streit um eine zu hohe Neuverschuldung auf Brüssel zu. Ein aktualisierter Etatentwurf für 2015 mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro sei an die EU-Kommission übermittelt worden, sagte Finanzminister Michel Sapin am Montag. Damit könne Frankreich die EU-Vorgaben erfüllen. Sapin verwies auf überraschend niedrige Zinszahlungen. Es gebe auch zusätzliche Einnahmen aus der Bekämpfung von Steuerbetrug.

Jeder Fünfte hat sein Handy in die Toilette fallen lassen

Die Deutschen gehen mit ihren Handys ziemlich unvorsichtig um. Laut einer Umfrage von 1&1 und YouGov hat jeder Sechste sein Telefon schon einmal in der Waschmaschine mitgewaschen. 35 Prozent bestätigten, dass ihnen ihr Smartphone durch einen Unfall kaputtgegangen ist. Häufig ist Wasser im Spiel: Ein Fünftel der Befragten hat angegeben, dass ihnen das Smartphone schon einmal in die Toilette gefallen ist. Zwölf Prozent haben das Gerät beim Losfahren auf dem Autodach liegen lassen.