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Energie: Wenzel: Atomkonzerne erpressen den Staat ++ Wirtschaft: Zahl der Minijobber in Deutschland gestiegen

Wenzel: Atomkonzerne erpressen den Staat

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat den Atomkonzernen in Deutschland vorgeworfen, sie versuchten den Staat mit einer Flut an Klagen und Schadensersatzforderungen zu erpressen. „Die Atomwirtschaft muss sich entscheiden: Entweder arbeitet sie konstruktiv an einem Zukunftskonzept zum Ausstieg und für eine sichere Lagerung mit oder sie versucht, die alte Welt mit Klagen wieder zurückzuholen“, sagte er der „Nordwest-Zeitung“. Die Klagen summierten sich inzwischen auf 10 bis 15 Milliarden Euro. Für den Atomausstieg und die Endlagerung des Atommülls haben die Konzerne Wenzel zufolge bilanzielle Rücklagen in Höhe von 35 Milliarden Euro bilden müssen.

Zahl der Minijobber in Deutschland gestiegen

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen neben ihrem Hauptberuf noch in einem abgabenfreien Minijob. Im vergangenen Jahr ergänzten 2,4 Millionen Menschen ihre Hauptbeschäftigung durch einen Minijob, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervorgeht. Frauen haben demnach mit 61 Prozent unverändert einen hohen Anteil an den insgesamt 7,65 Millionen Minijobs. Als Minijobs werden Beschäftigungsverhältnisse mit einem Monatsgehalt von zurzeit bis zu 450 Euro bezeichnet. Bis zu dieser Grenze müssen keine Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt werden.