Extremismus

Türkischer Präsident rechnet mit Sieg der IS-Miliz in Kobane

Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sind trotz internationaler Luftschläge und massiver Gegenwehr der kurdischen Milizionäre in die strategisch wichtige syrische Grenzstadt Kobane eingedrungen.

IS-Kämpfer sollen mindestens drei östliche Stadtteile erobert haben. Frankreich will mit der Türkei Wege zur Unterstützung der bedrängten Kurden erörtern. „Es bahnt sich eine Tragödie an, und wir alle müssen handeln“, sagte Außenminister Laurent Fabius. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte: „Kobane ist dabei zu fallen.“ In zahlreichen europäischen Städten gingen zugleich Tausende auf die Straßen, um auf die verzweifelte Lage in Kobane aufmerksam zu machen.