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Handel: Tengelmann verkauft seine Supermärkte an Edeka ++ SPD-Politiker: Ex-Staatssekretär André Schmitz führt Kolbe Stiftung ++ Rentenversicherung: Streit über Besucherführer im Bundestag ++ Hinrichtung: Iranerin soll wegen Tötung ihres Vergewaltigers sterben

Tengelmann verkauft seine Supermärkte an Edeka

Der Handelskonzern Tengelmann verkauft seine Supermärkte an den bisherigen Konkurrenten Edeka. Das Mülheimer Unternehmen kündigte am Dienstag an, die verbliebenen 451 Kaiser’s-Tengelmann-Supermärkte sollten bis Mitte 2015 an den Marktführer Edeka gehen. Allerdings muss das Bundeskartellamt dem Verkauf noch zustimmen. Zu finden sind die Kaiser’s Tengelmann-Supermärkte in Berlin und Umgebung, in München und Oberbayern und in Teilen Nordrhein-Westfalens.

Ex-Staatssekretär André Schmitz führt Kolbe Stiftung

Der über eine Steueraffäre gestürzte frühere Berliner Kultur-Staatssekretär André Schmitz (SPD) ist zum Vorsitzenden der Georg Kolbe Stiftung gewählt worden. Er übernimmt die ehrenamtliche Aufgabe von dem langjährigen Vorstand Jens Ziegler, wie das Kolbe Museum am Dienstag mitteilte. Schmitz war Anfang 2014 wegen einer Steueraffäre in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Er hatte Vermögensgewinne in der Schweiz dem Fiskus entzogen.

Streit über Besucherführer im Bundestag

Zwischen dem Bundestag und der Deutschen Rentenversicherung gibt es Streit über die freiberuflichen Besucherführer im Parlamentsgebäude. Die Rentenversicherung hält die Mitarbeiter für sozialversicherungspflichtig und verlangt nachträglich Sozialabgaben in Höhe von 1,45 Millionen Euro, wie die Bundestagspressestelle am Dienstag bestätigte. Der Deutsche Bundestag will gegen die Forderungen Widerspruch einlegen, hieß es in einer Stellungnahme.

Iranerin soll wegen Tötung ihres Vergewaltigers sterben

Wegen der Tötung ihres Vergewaltigers vor sieben Jahren soll eine 25-jährige Iranerin hingerichtet werden. Reyhaneh Jabbari soll an diesem Mittwoch im Radschaei-Schahr-Gefängnis westlich der Hauptstadt Teheran als Mörderin gehängt werden. Im Ausland und in sozialen Netzwerken wurde heftig gegen das Urteil protestiert. Im Iran aber wird Jabbari nicht als Opfer, sondern als Täterin dargestellt. Zum Tatzeitpunkt war Jabbari erst 18 Jahre alt.